Die Geschichte des Fahrrades ist eng mit dem Namen WANDERER verbunden.

1885 eröffneten mit Richard Adolf Jaenicke und Johann Baptist
Winklhofer zwei Fahrradpioniere ihr „Veloziped-Depot“ als Technik- und
Ideenschmiede in Chemnitz. Bereits ein Jahr später stellten sie ihr
erstes Hochrad vor: ein Fahrrad namens WANDERER.

Das Rad wurde zur Marke, und die Marke wurde bekannt für ihre
Qualität.

Bald liefen die neuen Premium-Hochräder der englischen Konkurrenz
den Rang ab. Selbst die kaiserliche Familie fuhr WANDERER.
Der Erfolg im großen Stil kam dann mit den alltagstauglichen
niedrigen „Sicherheitsrädern“, die das Fahrrad zu einem echten
Verkehrsmittel machten.

Viele technische Innovationen stammten aus dem Hause WANDERER,
darunter die erste Zweigangnabenschaltung und die Konstruktion
eines Fahrrads mit Kardanantrieb.

Anfang der 30er Jahre gehörte das Unternehmen mit 100.000 verkauften
Rädern pro Jahr zu den größten und renommiertesten deutschen
Herstellern. Neben Fahrrädern produzierte WANDERER auch die
legendären Continental-Schreibmaschinen, Motorräder und Autos.

„TRADITION IST BEWAHRUNG DES FEUERS UND NICHT ANBETUNG DER ASCHE.“

Gustav Mahler

 

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Die Idee. Die Menschen. Die Philosophie.

Neues Leben für eine Legende

Der Weltkrieg und vor allem die 1956 folgende Enteignung des Chemnitzer Werks durch die DDR schienen alle Hoffnungen auf eine Zukunft der Fahrrad-Marke zu verbauen.

Tatsächlich gingen Jahrzehnte ins Land, bis eine Renaissance möglich
wurde. Den Impuls dazu gab die Manufactum GmbH aus Waltrop, die
ihren Kunden Fahrräder mit einem hohen Anspruch an Fahrkultur und
Ästhetik bieten wollte.

Die Idee, die Marke WANDERER mit neuem Leben zu füllen, hat uns
begeistert. An die Tradition anknüpfen und Fahrräder bauen, die technisch einen Schritt voraus und zugleich wohltuend klar im Design sind. Modern ausgestattet, doch immer unter der
Prämisse der Wertbeständigkeit. Nicht mehr und nicht weniger als die
Essenz guter Fahrräder
.